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Die Schweizerischen KMU sind verhalten zuversichtlich. Einerseits bewerten neun von zehn Unternehmen die aktuelle Geschäftslage eher positiv, und ein Drittel erwarten eine Verbesserung der eigenen Geschäftslage. Allerdings sehen mehr als zwei Drittel der KMU sowohl in der schweizerischen wie globalen Wirtschaftslage keine Dynamik nach oben. Dies hat zur Folge, dass nur 22% der Schweizerischen KMU eine Steigerung ihrer Gesamtinvestition, und nur 16% einen Ausbau Ihrer Belegschaft planen. Mehr als jedes fünfte KMU sieht sich bei einer weiteren sechsmonatigen Abkühlung der Konjunktur bedroht. Ganze 70% stellen sich darauf ein, dass der schlimmste Teil der EU-Schuldenkrise noch bevorsteht. 41% stellen sich sogar auf ein Auseinanderbrechen der europäischen Währungsunion ein.
Der Fachkräftemangel beschäftigt die Schweizerischen KMU weiterhin. 51% finden es ‘eher schwer’, neue und ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden, 19% gar ‘sehr schwer’. Das grösste Konjunkturrisiko sehen die KMU aber in den hohen Energie- und Rohstoffpreisen. Um den Risiken zu begegnen setzen 50% der KMU auf Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme. Ein Lichtblick: Nur 1% planen beim Personal zu sparen.

Auffällig ist, dass die Ergebnisse in der Nordwestschweiz im Schnitt leicht pessimistischer ausfallen: Die Zuversicht bei den KMU in dieser Region ist etwas geringer, die Sorge um wirtschaftliche Störungen etwas grösser.

Die Studie wurde von Ernst & Young durchgeführt. Es wurden 700 Geschäftsführer oder Inhaber von kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz telefonisch befragt. Den Link zu Studie finden Sie hier.

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